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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-05-13T00:22:44+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Wieviel Salz braucht unser Körper?</title>
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                 Ohne Salz können unsere Körperzellen nicht funktionieren! Unsere Nervenzellen übertragen Reize und Signale als elektrische Impulse und brauchen dafür das Strom leitende Elektrolyt Salz. Die Transportzellen von Nieren, Darm und Leber wiederum benötigen das im Salz steckende Natrium, um wichtige Nähr- und Aufbaustoffe daran zu binden und weiterzubefördern. Um unsere Zellfunktionen, aber auch den nötigen Blut- und Gewebedruck aufrechtzuerhalten, ist Salz unerlässlich. Allerdings ist die benötigte Menge eher gering: 
 
 Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt  nicht unter 1,5 Gramm  zu gehen 
 
  Ein zu geringer Salzkonsum kann gesundheitliche Probleme bereiten! Vorallem wer sich körperlich intensiv betätigt, hat einen erhöhten Salzbedarf, da er es durch Körperschweiß verliert. Wer diesem erhöhten Bedarf nicht nachkommt, riskiert Leistungseinbußen. Salz als &quot;Gift für den Körper&quot; zu betrachten ist daher zwar nicht korrekt; doch wer zu viel Salz isst, schadet sich. 
 
 Wie viel Salz ist also „gesund“? 
   
 Der Hauptgrund für die Verwendung des Salzstreuers ist der Geschmack: Salz hat die wunderbare Eigenschaft, Aromen zu intensivieren und für unsere Geschmacksknospen zu optimieren. Dabei geht es selten um den Eigengeschmack von Salz, als vielmehr um ein intensiveres Geschmackserlebniss beim Essen. Zu viel Salz schmeckt kaum jemandem; doch an viel Salz kann man sich schnell gewöhnen, sodass der Geschmack dafür abstumpft. Salzmischungen mit Kräutern und Gewürzen könnten ein guter Anfang sein da die intensiven Aromen dazu beitragen können eine Prise weniger als angenehm zu empfinden! 
 
  Brot und Salz:  Brot kann man ohne Salz kaum backen. Überall dort, wo Mehl verarbeitet wird, gehört eine Prise Salz hinein, um die Stärke zu stabilisieren. 
 
 
  Gemüse in Salzwasser kochen : Salz schließt die Zellwände auf, womit das Gemüse weniger gekocht werden muss. Durch die kürzere Kochzeit bleiben wichtige Inhaltsstoffe erhalten. 
 
 
 In der Küche wird auch gerne ein Braten mit einer  Salzkruste  gebacken: Das Salz isoliert den Braten, wodurch er im eigenen Saft gart. 
 
  Salz ist ein wunderbares und auch wichtiges Produkt, wenn es bewusst bein Kochvorgang eingesetzt wird; doch leider arbeitet die Lebensmittelindustrie unserem Salzbewusstsein entgegen. 
 
 
 
 
  ACHTUNG vor verstecktem Salz  - vorallem in Fertigmahlzeiten!  Das Grundübel ist die industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln, nicht der Salzstreuer. Fertiggerichten wie z.B. Pizza, aber auch abgepackten Lebensmitteln wie Cornflakes ... wird deutlich zu viel Salz zugesetzt. 
 
 
 
 
 Es ist also ratsam, Verstand und Vernunft zu Rate zu ziehen und seine Salzgewohnheiten zu prüfen und eventuell zu überdenken. Selbsgemachte Kartoffel-Chips sind nicht jedenmanns Sache - obwohl sich ein Versuch lohnen könnte - wer also nicht verzichten möchte, sollte beim Einkauf auf die Mengenangaben auf der Verpackung achten und kann so den Konsum an versteckten Salzen mindern. 
 Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfehlen: Nicht mehr als sechs Gramm Salz solle ein Erwachsener am Tag zu sich nehmen. 
 
 Das entspricht in  etwa einem gestrichenen Teelöffel pro Tag  
 
  Der Salzgehalt in Lebensmitteln muss seit 2016 auf der Packung deklariert werden! Sollte die Ausweisung nicht enthalten sein: Die Natriumangabe (muss schon länger deklariert werden) in Gramm mit dem Faktor 2,5 zu multiplizieren ergibt die im Produkt enthaltene Salzmenge. 
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                            <updated>2020-02-06T15:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Tee und teeähnliche Erzeugnisse</title>
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                                            Im Handel unterscheidet man nach der Art der verwendeten Pflanze, nach Art des Behandlungsverfahrens, der Blattgröße und nach dem Ursprungsland. Teepflanzen werden nach den Hauptanbaugebieten China, Südostasien und Indien in Klassen unterteilt, denen wiederum viele Unterklasse...
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                  Allgemein:  Wie auch beim Pfeffer, stammen alle 3 „Sorten“ von derselben Pflanze, dem Teestrauch Camellia sinensis ( Thea sinensis  - chinesischer Tee) bzw. Camellia assamica ( Thea assamica  - Assam Tee) ab. Die zahlreichen Kreuzungen dieser beiden Urpflanzen, die sogenannten Hybriden, ergeben heute die Grundlage aller Teekulturen dieser Erde. Erst nach der Ernte werden die Teeblätter unterschiedlich weiterverarbeitet. 
 Je nach Weiterverarbeitung -  Fermentierung  - unterscheidet man  Grünen Tee  (unfermentiert),  Oolong-Tee  (teilfermentiert) und  Schwarzen Tee  (fermentiert). 
 Bei der Fermentierung werden die Teeblätter gezielt dem Luftsauerstoff ausgesetzt und oxidieren. Die wertvollen Bitterstoffe wandeln sich in Aromastoffe um (Enzym-Prozesse). Der Tee wird mit zunehmendem Grad der Oxidation dunkel bis schwarz. 
  Inhaltstoffe:  
 
  Koffein  (Tein) - Verstärkung der Gehirndurchblutung, Anregung des zentralen Nervensystems - belebend, Steigerung der Konzentrations-, Reaktions- und Assoziationsfähigkeit 
 
 
  Gerbstoffe  (Tannin) - antibakterielle und lindernde Wirkung bei Magen- und Darmverstimmungen - beruhigend 
 
 
  Koffein und Gerbstoffe   Dem Koffein verdankt der Tee seine anregende Wirkung, wobei das Koffein beim Tee nicht über das Herz auf den Kreislauf wirkt, sondern direkt auf das Gehirn und Zentralnervensystem, da es an die Gerbstoffe gebunden ist und erst im Darm gelöst wird. - anregend aber nicht aufregend, so dass geistige und körperliche Kräfte mobilisiert werden 
 
 
  Spurenelemente und Mineralien  (z. B. Fluor, Kalium, Kalzium, Mangan, Zink) 
 
 
  Vitamine  A, B1, B2, B6, C, E, P&amp;nbsp; 
 
 &amp;nbsp; 
 
  Zubereitung:  
  Wassertemperatur    Wenn das Wasser anfängt zu kochen, sobald es also eine Temperatur von 100°C erreicht, ist es optimal. Schwarzer Tee sowie Kräuter- und Früchtetees müssen mit kochendem Wasser zubereitet werden.  Die anderen Teesorten wie z. B. grüner und weißer Tee sollten mit abgekühltem Wasser aufgegossen werden. 
 
  100°  С    –  schwarzer Tee, Kräuter- und Früchtetee   
  &amp;nbsp; 95°  С   – Pu-Erh und stark fermentierter Oolong-Tee   
  &amp;nbsp; 90°  С   – halbfermentierter Oolong-Tee   
  &amp;nbsp; 85°  С   – gelber und weißer Tee   
  &amp;nbsp; 80°  С   – grüner Tee   
 
  Auch die Kanne oder Tasse sollte auf Temperatur gebracht werden. Vor dem Teeaufguss diese mit dem Teewasser kurz ausspühlen. 
 
  Ziehzeit:  
 Empfehlenswert ist ein Aufwärmen der Aufgusskanne bzw. der Teekanne vor dem Teegenuss durch Ausspülen mit heißem Wasser. Die Teetassen können ebenfalls mit heißem Wasser „vorgewärmt“ werden.  Die Ziehzeit des jeweiligen Tees hängt nicht nur von der Temperatur des Wassers, sondern auch von der Teesorte ab. Das Wasser sollte die Teeblätter komplett bedecken und dabei nicht umgerührt werden.  Generell brauchen schwarze Broken-Tees und alle grünen Tees etwa drei Minuten, schwarze Blatt- und Oolong-Tees zwischen fünf und sieben Minuten, Früchte- und Kräutertees (auch Rooibusch, Mate und Lapacho) acht bis zehn Minuten. Nur dann können die wertvollen Inhalts- und Geschmacksstoffe sich im Wasser lösen. 
 Schwarzer und grüner Tee enthält nicht nur Polyphenole, sondern auch Koffein. Durch die Ziehzeit beim Zubereiten des Tees kann der Koffein- und Polyphenolengehalt gesteuert werden. Soll der Tee anregend oder beruhigend sein?! Nach dem Aufgießen eines Tees wird in den  ersten drei Minuten  vorwiegend das  anregende Koffein  freigesetzt und nur wenig Polyphenole. Danach geben die Blätter überwiegend Polyphenole, sowie Gerbstoffe ab, die Abkömmlinge der Polyphenole sind. Zieht der Tee  bis fünf Minuten  wirken die  Gerbstoffe beruhigend  auf den Magen-Darm-Trakt und verleihen dem Tee einen  leicht bitteren Geschmack  und eine  herbere Note . Zieht der Tee  länger als fünf Minuten , gehen viele Polyphenole beziehungsweise Gerbstoffe in den Aufguss über, was den Tee  recht bitter  macht und nicht jedermanns Sache ist. 
 
 Die &quot;klassischen&quot; Teesorten: 
  Schwarzer Tee -  Hauptanbaugebiete sind Sri Lanka, Indien und China. Die Herstellung von schwarzem Tee erfolgt in fünf bis sechs Stufen: Welken, Rollen zur Freisetzung der ätherischen Öle, Fermentieren für die Entstehung des Aromas, Trocknen, Sortieren und Zerkleinern. Die gerollten Blätter werden in kühlen, feuchten Räumen dünn ausgebreitet und unter guter Belüftung der Fermentation ausgesetzt. Der Luftsauerstoff oxidiert den grünen Blattfarbstoff zu kupferfarbenen Tönen. Dabei werden auch Aromastoffe aufgeschlossen, wobei das im Teeblatt enthaltene Coffein zum Teil zerstört wird. Die fermentierten Blätter werden mit Heißluft getrocknet und erhalten die für den schwarzen Tee charakteristische dunkle Farbe. Abschließend werden die getrockneten Teeblätter nach Qualitätsstufen sortiert abtransportiert. Der Geschmack des Tees hängt in erster Linie von einer sorgfältigen Fermentation bzw. korrekterweise von der Oxidation ab. 
  O  olong-Tee -  liebliche Note Oolong-Tee wird nur kurz fermentiert, stärker als Grüner Tee, aber nicht so stark wie Schwarzer Tee. Der aus den grünbraunen Blättern zubereitete Oolong besitzt ein kräftigeres Aroma als Grüner Tee, schmeckt jedoch etwas milder als Schwarzer Tee. 
  Grüner Tee  Der Grüne Tee wird im Gegensatz zum Schwarzen Tee nicht oxidiert. Unmittelbar nach der Ernte werden die ungetrockneten Blätter für kurze Zeit mit heißem Wasserdampf oder auch in großen, flachen Pfannen erhitzt. Aus diesem Grund bleiben nahezu alle im frischen Blatt enthaltenen Wirkstoffe erhalten. Ähnlich wie beim Schwarztee werden die Blätter gerollt, getrocknet und sortiert. Grüner Tee ist bekannt für seine besonders anregende Wirkung, da das Coffein nicht durch fermentative Prozesse verloren geht. Er enthält eine sehr hohe Anzahl an unterschiedlichen sekundären Pflanzenstoffen, und zwar die sogenannten Polyphenole, zu denen auch die Flavonoide gehören. Diese bioaktiven Phytamine haben sehr starke antioxidative Eigenschaften (positive Wirkung auf das Immunsystem). Da die Gerbstoffe vollständig erhalten bleiben, besitzt grüner Tee eine adstringierende Wirkung und ist geschmacklich sehr viel herber als fermentierter Schwarztee oder Oolong. 
  Pu-Erh-Tee  Pu-Erh-Tee wird seit 1700 Jahren in China aus den großen grünen Blättern des Qingmao-Teebaumes gewonnen und nach einem speziellen Verfahren fermentiert. Seinen Namen hat er von der Stadt Pu Erh, über die er verkauft wird. Im Gegensatz zu Schwarzem Tee bleiben bei der Fermentation von Pu-Erh-Tee die gesundheitsrelevanten Wirkstoffe wie Mineralstoffe und Vitamine vollständig erhalten. Die chinesische Teespezialität soll schlankmachende und verdauungsfördernde Wirkung besitzen. Dies wurde jedoch bisher nicht wissenschaftlich belegt. 
 
  Aromatisierter Tee  D ie Aromatisierung von Tee nahm ihren Anfang vor ca. 1000 Jahren in China, als Tee für ganz besondere Anlässe mit Jasmin- oder Rosenblüten veredelt wurde. Neben dem rein optischen Genuss verströmten diese Blüten ihre Aromen im Tee. An diesem Prinzip hat sich bis heute nicht viel verändert. Das Aroma wird entweder als Aroma-Öl auf den Tee aufgesprüht oder in geschnittener Form beigemischt. Man mischt die Teeblätter mit Gewürzen (Zimt, Kardamom...), Fruchtaromen (Kirsche, Vanille, Apfel...), Zitrusaromen (Orange, Zitrone...), ätherischen Pflanzenölen (Bergamotte-Öl) oder Blüten (Jasmin, Rose...). Je nach Laune und geschmack können auch frische Zutaten während des Aufbrühens oder direkt danach zur Aromatisierung und natürlich zur Dekoration zugegeben werden. Die frischen Aromen steigen - bei jedem Schluck - in die Nase. 
  Earl Grey  - Der moderner Klassiker  Vor rund 100 Jahren startete die Erfolgsgeschichte aromatisierter Tees in Europa mit dem Earl Grey, einem schwarzen Tee mit dem Öl der Bergamotte-Frucht. Dieser Klassiker erfreut sich bei Teetrinkern weltweit noch immer größter Beliebtheit. 
 Wichtig beim aromatisierten Tee ist vorallem, dass nur natürliche Aromen in einen Tee kommen - so bringen allein die Zutaten wie Trockenfrüchte oder Blüten den gewünschten Eigengeschmack mit. Von naturidentischen, also synthetisch hergestellten Zutaten (naturidentische Aromen haben die gleiche chemische Zusammensetzung wie natürliche Aromen, werden allerdings synthetisch hergestellt) sollte bei einem Naturprodukt abstand genommen werden! 
 
  Früchte- und Kräutertee  Nach Lebensmittelrecht werden Früchte- und Kräutertees als teeähnliche Erzeugnisse deklariert.  Der klassische Früchtetee wird aus den getrockneten Fruchtbestandteilen einer einzigen Pflanzenart hergestellt (z.B. Hagebutten, Äpfel...). 
 Möglich sind auch Mischungen  von verschiedenen Pflanzen mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen; getrockneten Pflanzenblättern, -blüten, Wurzeln, Rinden oder Früchten. 
 Früchte- und Kräutertee sind nicht nur koffein- und nahezu kalorienfrei, sondern haben auch noch eine Menge gesundheitsförderlicher sekundärer Pflanzenstoffe. Die Bandbreite dieser Stoffe ist groß, die wichtigsten davon sind Flavonoide und ätherische Öle. 
 Altbewehrt und -bekannt sind der Pfefferminz-, Kamillen- und Hagebuttentee, aber auch „exotische Sorten“ wie Rooibos-Tee und Mate-Tee werden immer beliebter. Kräuter und Früchte sind zwar lange, aber nicht unbegrenzt haltbar. Deshalb sollte man Früchte- bzw. Kräutertee kühl, trocken und möglichst dunkel in verschlossenen Gefäßen lagern. 
 
  Arzneitees  Arzneitees fallen unter das Arzneimittelgesetz und müssen auf den Verpackungen eine entsprechende Kennzeichnung sowie Wirkung und Gegenanzeigen aufweisen. 
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